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15.04.2025 - Rosemarie Vogel – Herz und Hand hinter den Kulissen

Rosemarie Vogel – Herz und Hand hinter den Kulissen

Seit der Gründung des Amateurtheaters PAROLE e.V. im Jahr 1987 ist Rosemarie Vogel eine tragende Säule unseres Ensembles. Als Gründungsmitglied hat sie nicht nur die Entwicklung des Theaters miterlebt, sondern aktiv mitgestaltet.

Ein besonderer Meilenstein war ihre Übernahme des Kartenvorverkaufs, als dieser vom Schalter der Sparkasse zum telefonischen Service wechselte. Von da an hieß es für viele: „Parole Kartenservice, guten Tag“ – eine Begrüßung, die treue Besucherinnen und Besucher noch heute im Ohr haben. Die Platzvergabe und Nummerierung der Stühle lag dabei stets fest in ihrer Hand – mit Umsicht, Organisationstalent und einem feinen Gespür für unsere Gäste.

Doch Rosemarie wirkt nicht nur im organisatorischen Bereich. Auch bei der Bühnengestaltung ist sie unverzichtbar: Kulissen werden unter ihrer Regie gestrichen, farblich abgestimmt und mit Liebe zum Detail zum Leben erweckt. Ihre gestalterische Handschrift prägt viele unserer Produktionen – oft unsichtbar, aber immer unübersehbar im Gesamtbild.
Liebe Rosemarie, danke für dein unermüdliches Engagement, deine Ideen und deinen Blick fürs Ganze. Ohne dich wäre PAROLE nicht PAROLE.
Hinweis: Ein Bild von Rosemarie Vogel wurde per WhatsApp bereitgestellt und kann dem Artikel hinzugefügt werden.

 

(David H.)

10.03.2025 - Zwei „grousardichsche“ Tage …

Zwei „grousardichsche“ Tage …

Bildunterschrift: Nur ein kleiner Teil des Teams an der PAROLE-Bar. Wir danken allen Helferinnen und Helfern - natürlich aber besonders unseren Gästen.

… liegen hinter der PAROLE. Am Faschingsmontag und Faschingsdienstag haben wir in den Hof des Alten Rathauses Wiesental zur „Fasänachds-Bar“ eingeladen. Wir wollten damit die Ausgelassenheit, die wir sonst auf die Bühne bringen, in die Fasenachts-Zeit tragen und so einen bunten Ort für Schlumbeln, Narren und alle Freunde der Fastnacht schaffen.

Umso mehr freuen wir uns darüber, dass unser Plan voll aufgegangen ist – viele hundert Freunde der Fasenachd haben den Weg zu uns gefunden und gemeinsam den alten Rathaushof in einen geselligen und ausgelassenen Ort verwandelt. Dafür bedanken wir uns!
Ein besonderer Dank gilt außerdem Robert, der mit duzenden Litern heißem Sliwowitz das ganz eigene Gefühl der Wiesentaler Fastnacht zu uns gebracht hat.

Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder!

(David H.)

04.02.2025 - Der vierte König

Der vierte König

Eine musikalische Lesung zur Fastenzeit nach der Erzählung von Edzard Schaper (vorgetragen von der Theatergruppe „Parole“, musikalisch gestaltet von „Band und Singgruppe Hoffnungsschimmer“).

„Als das Jesuskind in Bethlehem geboren werden sollte, erschien der Stern …“ nicht nur den drei Königen im Morgenland, sondern auch dem kleinen König, von dem die Legende „Der vierte König“ erzählt. Der junge König zieht los, doch „ganz andere Notwendigkeiten“ bringen ihn vom direkten Weg zum Stall ab. Er hilft, wo er die Nöte der Menschen sieht und gibt dazu die Gaben her, die er dem Kind hatte mitbringen wollen. Schließlich gibt er auch sich selbst als Galeerensklave weg. Wieder an Land, entdeckt er erneut die Spur des „Größten“ und findet ihn erhöht - am Kreuz.

Hoffnung und Zweifel, Freude und Trauer, Liebe und Hass, Gottesnähe und -ferne, das erlebt der König auf seinem Weg zu Gott. Die Textauszüge, vorgetragen durch die Theatergruppe Parole, werden mit Liedern der Gruppe Hoffnungsschimmer kombiniert, die inhaltlich den Weg des Königs begleiten. Mal fragen die Texte bohrend, mal spenden sie Trost, mal nehmen sie Bezug auf unsere eigene Lebenswirklichkeit.

Wir laden Sie ein, den Spuren des vierten Königs zu folgen.

(vv)

03.02.2025 - Nach der Spielsaison ist vor der Fasänacht ...

Nach der Spielsaison ist vor der Fasänacht ...

Wir laden ein zur großen Fasänachds-Bar am Faschings-Montag und -Dienstag!

Am Montag, 3. März ab 17 Uhr und am Dienstag, 4. März ab 15 Uhr öffnet im Hof des Alten Rathauses Wiesental (Kirchstraße 6) jeweils bis Mitternacht die närrischste Bar Wiesentals. Neben guter Musik erwartet alle Besucherinnen und Besucher unser Special Guest, auf den wir besonders stolz sind: Robert vom ehemaligen Wiesentaler Hof wird alle Gäste mit selbst gemachtem Sliwowitz versorgen – Schlappen sind da natürlich willkommen!

(David H.)

25.01.2025 - Wir gratulieren Herbert Mahl

Wir gratulieren Herbert Mahl

Zwischen „halbfertigen Kulissen, provisorischen Requisiten und bunten Farbeimern“ steht der umtriebige Regisseur des damals gerade einmal sechs Jahre alten Amateurtheatervereins PAROLE auf der Bühne: Herbert Mahl. So beschreiben die BNN vom 22. September 1988 in einem Bericht eine Probe der PAROLE.
Das Besondere: Beim komödiantischen Verschnitt des Ritterdramas „Blut und Liebe“ standen in den 80ern ausschließlich Jugendliche und junge Erwachsene bis 20 Jahre auf der Bühne – angeleitet wurde das Jugendtheaterprojekt von Herbert Mahl.
Heute sind nicht nur die jungen Schauspieler von einst erwachsen geworden – durch Projekte wie dieses ist auch unser ganzer Verein gewachsen. Zu verdanken haben wir das dem Mann, den die BNN 1988 als „Altroutiner“ beschreiben – hatte er doch damals schon „31 Theaterjahre auf dem Buckel“. In der Zwischenzeit sind 37 weitere bei der PAROLE hinzugekommen.
Der 75. Geburtstags unseres „Unermüdlichen“ – auch das ein Zitat aus den BNN – ist daher nicht nur Grund, zu gratulieren, sondern auch, um Danke zu sagen: Als nach wie vor aktives Gründungsmitglied prägt Herbert Mahl die PAROLE bis heute: Immer wieder auf der Bühne, zuletzt 2023 bei unserem Stück „Der Seelenbrecher“. Mindestens genauso sehr jedoch auch hinter den Kulissen, wo er als langjähriges Vorstandsmitglied, tatkräftiger Anpacker und kluger Ratgeber immer wieder dazu beiträgt, dass die PAROLE Jahr für Jahr eine oder mehrere Produktionen auf und über die Bühne bringt.
Wie Herbert Mahl tickt, auch das beschreibt die 37 Jahre alte BNN-Ausgabe: „Mit seiner lockeren, zugleich verständlichen Regieführung“ schafft er ein „erstaunliches Zusammengehörigkeitsgefühl“ – dieser Satz stimmt bis heute.
Und noch eine Zeile gilt unverändert. Gefragt nach seiner Motivation, Jugendliche für das Theater zu begeistern, antwortet der damals 38-jährige Herbert Mahl: „Wir alten Hasen wollen unsere Erfahrungen an die Jungen weitergeben.“
Wir gratulieren unserem schon in jungen Jahren „alten Hasen“ herzlich!

 

(David H.)

20.01.2025 - Abschied und Dank: „Die Niere“ in Kirrlach begeistert Publikum

Abschied und Dank: „Die Niere“ in Kirrlach begeistert Publikum

Am vergangenen Wochenende ging im Pfarrzentrum Kirrlach der Vorhang zum letzten Mal für Stefan Vögels Komödie „Die Niere“ auf. Mit der neunten Aufführung schlossen wir unsere diesjährige Spielzeit ab – mit einem Stück zwischen Lächeln und tiefgründigen Gedanken.

„Die Niere“, so absurd die Ausgangssituation scheinen mag, traf sie doch einen Nerv: Was sind wir bereit, für unsere Liebsten zu tun? Wäre man tatsächlich zu einem so großen Opfer wie einer Organspende bereit – oder stößt man an die Grenzen der eigenen Komfortzone?

Dieses Stück war eine anspruchsvolle Gratwanderung zwischen Lachen und Nachdenken.

Besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die diese Produktion zu einem Erfolg gemacht haben:

  • Den Schauspielerinnen und Schauspielern, die den vier Figuren Leben einhauchten,
  • unserem Regisseur Achim Milbich, der mit Fingerspitzengefühl den perfekten Ton traf,
  • und natürlich den zahlreichen Helferinnen und Helfern hinter den Kulissen, ohne die keine Aufführung möglich wäre – von der Technik über die Kostüme bis hin zum Bühnenbau und dem Ausschank.

Nicht zuletzt geht unser Dank an das treue Publikum, das uns mit Applaus, Lachen und manchmal auch stillem Nachdenken belohnt hat. Sie haben mit Ihrer Begeisterung jede Vorstellung zu einem besonderen Ereignis gemacht.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedet sich die PAROLE für diese Saison von der Bühne. Wir blicken zurück auf eine Spielzeit voller wunderbarer Momente und freuen uns darauf, Sie auch in diesem Spätjahr mit einer neuen Inszenierung zu überraschen. Bleiben Sie gespannt!

Ihre PAROLE

 

(David H.)

11.11.2024 - Wegen großer Nachfrage: Aufführungstermine in Kirrlach

Wegen großer Nachfrage: Aufführungstermine in Kirrlach

Bildunterschrift: Der Diamond Tower erinnert - ja, an was denn nun? Darüber streiten sich Arnold (l, JÖRG BOTLER) und Götz (r, DAVID HEGER).

Am Wochenende spielt die PAROLE erneut die Komödie „Die Niere“ von Stefan Vögel im Pfarrsaal Wiesental. Für die Aufführungen im November sind jedoch beinahe alle Karten vergriffen. Wegen des großen Zuspruchs bieten wir zwei zusätzliche Aufführungen im Januar in Kirrlach an:
Am Sa, 18. Januar um 19 Uhr sowie am So, 19. Januar um 18 Uhr spielen wir im Pfarrzentrum Kirrlach (Alfred-Delp-Haus, Schloßstraße 13) erneut „Die Niere“.

Karten sind ab Mo, 18.11. unter www.theater-parole.de erhältlich – und damit auch ein gutes Weihnachtsgeschenk!
Telefonisch können Karten mittwochs 16 von bis 18 Uhr unter der Tel. 01575 - 480 32 64 bestellt werden (außer Weihnachten und Neujahr).

(David H.)

07.10.2024 - Rückblick auf 300 Jahre Eremitage

Rückblick auf 300 Jahre Eremitage

Das Wort „Eremitage“ bedeutet eigentlich Einsiedelei – doch ein Ort der Stille und Einsamkeit war unsere Eremitage in ihrer Geschichte noch nie.
Besonders deutlich wurde das am Festwochenende zum 300-jährigen Jubiläum zur Grundsteinlegung der Eremitage, bei der die PAROLE mit einem szenischen Spiel zur Gründungs- und Baugeschichte des Gebäudes den Festtag mitgestaltet hat.
Wir freuen uns über den großen Zuspruch, den der Tag und unsere Inszenierung bekommen hat. Die von uns gezeigte Intrada, 2013 geschrieben von Artur J. Hofmann, haben wir leicht aktualisiert und neu gerahmt. Unser Dankeschön gilt Artur Hofmann für die Zustimmung zu unserer Neufassung.

Gebaut wurde die Eremitage Waghäusel ab 1724 vom Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn (gespielt von David Heger), der auch das Bruchsaler Schloss errichten ließ. Während zunächst Schönborns Hofarchitekt Michael Ludwig Rohrer die Bauleitung innehatte, übernimmt 1730 Balthasar Neumann (gespielt von Klaus Müller) die Arbeiten zur Erweiterung. Neumann ist ein Star der barocken Baukunst. Anhand kleiner Pavillons rund um die Eremitage ließ er vier Kavaliershäuer rund um das Hauptgebäude errichten, von denen heute noch drei stehen.
Hier setzt die Geschichte der Intrada ein und lässt Markgräfin Sibylla Augusta von Baden-Baden (gespielt von Birgit Freidel) zu Wort kommen. Sie ist tiefgläubig und eine enge Freundin von Fürstbischof Hugo Damian, führt ihr Land mit großem politischem Geschick und fördert Bautätigkeiten und das Bildungswesen, um ihre vom Krieg ruinierte Markgrafschaft wiederaufzubauen. Vor allem das Kloster unweit der Eremitage hat es ihr angetan.
Hier lebt auch Pater Ladislaus, der letzte Guardian des Klosters Waghäusel (gespielt von Thorsten Zimprich). Er berichtet vor unserem Publikum von den Folgen der Säkularisierung für Waghäusel. Stephanie Flügge und Lisa Weyerer rücken als zwei Besucher die historische Geschichte dann ins Licht der Gegenwart. Ihr Fazit: „Die Eremitage ist immer einen Besuch wert.“

(David H.)

30.09.2024 - Die Niere

Die Niere

Eine Komödie von Stefan Vögel

Star-Architekt Arnold ist in Hochstimmung: Sein größtes Projekt, der Diamond-Tower mit 26 Stockwerken, ist so gut wie beauftragt – der Jackpot für jedes Architekten-Ego! Doch seine Träume brechen wie ein Kartenhaus zusammen, als ihm Ehefrau Kathrin eine schockierende Diagnose eröffnet: Sie braucht dringend eine neue Niere, und ihr Mann Arnold steht als Organspender natürlich an erster Stelle – zumindest theoretisch.
Plötzlich stellt sich die alles entscheidende Frage: Würde Arnold wirklich eine Niere spenden? Und die Antwort ist – nun ja – nicht ganz so klar, wie man vielleicht hoffen würde.
Während Arnold verzweifelt um Ausreden ringt, stürmen Diana und Götz, ein befreundetes Paar, mitten in das Gefühlschaos. Die beiden wissen genau, wie man ein Feuerwerk aus gut gemeinten Ratschlägen zündet – und die Diskussion über Liebe, Egoismus und die Frage, wer hier das größere Opfer bringt, in die nächste Runde treibt. Zwischen moralischen Überlegungen, jeder Menge schrägem Humor und dem ganz praktischen Problem, dass sich eine neue Niere nicht einfach mit genügend Geld kaufen lässt, entspinnt sich ein Beziehungsgeflecht, das die Gefühlswelt der beiden Paare gehörig durcheinanderwirbelt.
Stefan Vögels Komödie geht nicht an die Nieren, sondern ans Herz. Am Ende bleibt eine Frage, die sich alle Paare ganz im Ernst irgendwann stellen: Wie weit geht man wirklich, um einander die Liebe zu beweisen?

im November 2024 in Wiesental:
Sa, 2.11. / So, 3.11. / Sa, 9.11. / So, 10.11. / Sa, 16.11. / So, 17.11. / Sa, 23.11.
Beginn: samstags 19 Uhr, sonntags 18 Uhr
im Katholischen Pfarrzentrum (Schanzenstraße 1c)
Karten und mehr ab dem 12.10. hier auf www.theater-parole.de

19.09.2024 - 300 Jahre Eremitage mit der PAROLE

300 Jahre Eremitage mit der PAROLE

Ab 16:30 Uhr beteiligt sich die PAROLE mit einem szenischen Spiel zur Baugeschichte der Eremitage an den Feierlichkeiten.