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03. August 2018 - Die PAROLE stellt sich vor

Vorstellung von Philipp Machauer

Von Zeit zu Zeit möchten wir Ihnen an dieser Stelle Personen aus unserem Verein vorstellen - besonders solche, die nicht auf der großen Bühne zu sehen sind, deren Engagement für die PAROLE aber unerlässlich ist. Nachdem wir bereits unsere diesjährige Regisseurin interviewt haben, möchten wir Ihnen diesmal Philipp Machauer, einen unserer Techniker, vorstellen.

Hallo Philipp, wie bist du zur PAROLE gekommen?
Da ich von klein auf großes technisches Interesse hatte und meine Mutter beim Hoffnungsschimmer singt, durfte ich dort schon früh bei der Technik helfen. Als ich dann 2007 eine PAROLE-Aufführung von Ladykillers besucht habe, nahmen mich Erhard und Manfred Vogel, die ich bereits vom Hoffnungsschimmer kannte, direkt mit hinter die Kulissen. Bei den ganzen folgenden PAROLE-Stücken habe ich dann immer den Technikern über die Schultern geschaut.

Und was sind heute deine Aufgaben bei der PAROLE?
Seit 2012 bin ich hauptverantwortlich für die Tontechnik zuständig. Das heißt, ich baue die Technik auf und ab, steuere während der Aufführung den Ton und warte zwischen den Stücken unsere Geräte. Außerdem programmiere und pflege ich unsere Homepage.

Ein weites Feld also. Woran tüftelst du momentan?
Im Lauf der Zeit ist die PAROLE-Technik etwas in die Jahre gekommen. Momentan arbeite ich daran, diese wieder zu modernisieren.

Und was machst du neben der PAROLE?
Ich studiere Informatik in Karlsruhe. Außerdem unterstütze ich neben der PAROLE auch noch andere Vereine technisch bei Veranstaltungen. Meine zweite große Leidenschaft ist das Cello Spielen im Orchester.

Philipp, vielen Dank für das Gespräch!

Bildunterschrift: Immer unter Strom: Philipp ist 20 Jahre alt und seit 2007 bei der PAROLE.

20. Juli 2018 - "Halt, dieses Bild hab' ich doch nicht gemeint!"

Bild vom diesjährigen Grillfest

Das PAROLE-Grillfest ist inzwischen eine liebgewordene Tradition. Einmal im Sommer treffen sich deshalb die Mitglieder unseres Vereins, um gemeinsam einen gemütlichen Abend zu verbringen. Natürlich darf in diesem Rahmen ein kleines Programm nicht fehlen - und so nutzte in diesem Jahr die Impro-Theatergruppe der PAROLE die Gelegenheit, um das erste Mal vor Publikum zu spielen. Weil bei Improvisation nahezu alles passieren kann, mangelt es im Nachgang der Aufführung auch nicht an skurrilen Schnappschüssen. Der hier abgedruckte entstand im Rahmen des Spiels "Diavortrag", bei dem ein Spieler in der Rolle des Erzählers über eine Reise referiert, während die übrigen das Bild des Diaprojektors darstellen. Die Frage, wohin diese Reise ging, die unseren Erzähler hier so sehr in Aufregung versetzt, überlassen wir nun aber Ihrer Fantasie.

06. Juli 2018 - Die Klimpermimen werden zur PAROLE-Abteilung

Gründung der Abteilung Klimpermimen

Als 1997 die "Theatergruppe der Teestube" mit einer musikalisch begleiteten Inszenierung von Michael Endes "Momo" ihren ersten Erfolg feierte, ahnte noch keiner der Beteiligten, dass sich diese Musiktheatergruppe über die Jahre als eine feste Größe etablieren sollte. Denn nach dem Achtungserfolg wurde es zunächst ruhig um die singende Truppe, die sich erst 2002 unter neuem Namen als die "Klimpermimen" erneut als auf der Bühne präsentierte. Der Erfolg der von Martin Mahl vorgenommenen musikalischen Interpretation des Romans "Reise um die Erde in 80 Tagen" gab der noch jungen Gruppe recht: In den kommenden Jahren boten die Klimpermimen acht weitere Musicals sowie zwei Konzerte dar. Zuletzt überraschte die Gruppe im vergangen Jahr mit einer aufwändig inszenierten Neuauflage des Klassikers von Jules Verne im Pfarrzentrum Wiesental.
Schon seit ihrer Gründung stand die Musiktheatergruppe mit der bewegten Geschichte in engem Austausch mit der PAROLE - man unterstützte sich technisch, personell und ideell. Auf beiden Seiten gab es deshalb seit langem die Überlegung, die Gruppen noch enger zusammenzuführen. In den letzten zwölf Monaten wurden hierfür die Weichen gestellt. Umso mehr freuen wir uns über das Ergebnis zahlreicher Planungen und Besprechungen:

Seit dem 1. Juli 2018 sind die Klimpermimen eine eigenständige Abteilung der PAROLE!

Nach außen hin ändert sich zunächst wenig: Auch künftig werden PAROLE wie Klimpermimen eigene Inszenierungen darbieten. Hinter den Kulissen wird allerdings ein reger Austausch stattfinden, auch erste Ideen gemeinsamer Bühnenprojekte bestehen bereits. Weil wir davon überzeugt sind, dass diese Zusammenarbeit beiden Gruppen zugute kommt, heißen wir die Klimpermimen herzlich willkommen!

29. Juni 2018 - Die PAROLE stellt sich vor

Gesine Mack in der Rolle von Amy Spettigue. Der nackte Wahnsinn, 2016.

Liebe Leserin, lieber Leser, von Zeit zu Zeit möchten wir Ihnen an dieser Stelle Personen aus unserem Verein vorstellen - besonders solche, die nicht auf der großen Bühne zu sehen sind, deren Engagement für die PAROLE aber unerlässlich ist. Beginnen wollen wir mit unserer diesjährigen Regisseurin Gesine Mack. Sie ist gebürtige Spöckerin und war zuletzt bei "Charley's Tante" auf der Bühne zu sehen.

Liebe Gesine, wie bist du zur PAROLE gekommen?
Das war vor drei Jahren: Durch eine gute Freundin habe ich den Spielleiter der PAROLE, Achim Milbich, kennengelernt und war sofort Feuer und Flamme für sein Stück "Die zwölf Geschworenen".

Neben der PAROLE bist du auch noch anderweitig schauspielerisch aktiv. Was machst du genau?
Ja, ich bin bei der Improtheatergruppe der PAROLE unter Leitung von Benedikt Freidel dabei, der uns alle nach und nach mit dem Spaß an Improvisation angesteckt hat. Außerdem spiele ich in der Musicalklasse Bruchsal mit.
Während des letzten PAROLE-Stückes "Der nackte Wahnsinn" durfte ich dann als Regieassistenz in die Arbeit hinter den Kulissen schnuppern und habe außerdem souffliert. Jetzt wage ich mich an die nächste Herausforderung und führe in dieser Saison die Regie.

Kannst du denn schon etwas über das kommende Stück verraten?
Nur soviel: Wir arbeiten an einem Stück, das schon länger in den Köpfen der PAROLE schwebt. Eine Komödie, die mörderisch gut zur Jahreszeit passen wird.

Da sind wir mal gespannt! Vielen Dank für das Gespräch!

Bildbeschreibung: Gesine Mack in der Rolle von Amy Spettigue. Charley's Tante, 2016.


Anmerkung: In der ursprünglichen Version dieses Textes, die auch im Mitteilungsblatt gedruckt wurde, ist die Bildbeschreibung fehlerhaft. Das Bild stammt aus dem Stück "Charley's Tante", nicht aus "Der nackte Wahnsinn". Wir bitten dies zu entschuldigen.

08. Juni 2018 - Aufräumaktion

Aufräumaktion

Das Wichtigste am Aufräumen ist bekanntlich das Anfangen. Nur leider fällt ausgerechnet das am schwersten. Da jedoch am Ende einer jeden Spielsaison stets eine Menge an alten Kulissenteilen und Requisiten zurückbleibt, war es mit Blick auf unser neues Stück, an dem wir bereits feilen, höchste Zeit, auszumisten.

Wenn dann, wie am vergangenen Samstag, auch das Wetter mitspielt und den verspäteten Frühjahrsputz mit Sonne belohnt, zeigt sich: Hat man mit Aufräumen erst mal angefangen, hat man doch seinen Spaß dabei.

18. Mai 2018 - Impro-Battle

Treffen zum Impro-Battle

Auch in unserer Spielpause können wir von der PAROLE nicht ohne Theater - umso größer war die Vorfreude auf den Besuch eines "Impro-Battles" in der Alten Feuerwache Mannheim am vergangenen Samstag.

Zwei Musiker, vier Stühle - das musste den zwei Schauspieler der Mannheimer Improvisationstheatergruppe Drama light genügen, um gegen die beiden Gorillas aus Berlin anzutreten. Die Darsteller erhielten von Moderator wie Publikum verschiedene Vorgaben: Genre: Heimatfilm, Thema: Stau. Unter den kritischen Augen der Schiedsrichterin buhlten die rivalisierenden Gruppen dann um die Gunst des Publikums, dessen Aufgabe es war, zu entscheiden, wer den begehrten Preis ergattern sollte: Ein Candle-Light-Dinner für Zwei, das sich später allerdings als ein Teelicht und Tütensuppe herausstellte.

Was nach einem großen Spaß klingt war ein noch viel größerer. Blitzschnell die Rollen wechselnde Spieler, spontane Gesangseinlagen und das Erschaffen eines Bühnenbilds aus dem Nichts verschmolzen zu einer Inszenierung, deren ganz rasante Komik sich nur schwer in Worte fassen lässt. Und so können wir allen, die Lust daran haben, Theater einmal von einer ganz anderen Seite zu erleben, nur empfehlen, selbst einmal eine Improvisationsshow anzusehen.

Für die Spieler der frisch gegründeten Improvisationstheatergruppe der PAROLE war diese Theaterfahrt natürlich gleich doppelt spannend. Mit viel frischem Wind geht es nun in die kommenden Proben.

David H.

04. Mai 2018 - Drei... Zwei... Eins...

Bild vom Improtreff des Amateurtheater PAROLE e.V.

LOS! - Der bis an die Zähne bewaffnete Cowboy blinzelt in die Sonne. Da erblickt er seinen Rivalen. Er tritt ihm entgegen. Ihre Blicke treffen sich. Langsam wandert seine Hand an den Revolver. - KLATSCH - Der Flug nach Berlin wurde storniert. Bei den Reisenden liegen die Nerven blank. - KLATSCH - Der Maler verzweifelt an seinem Modell. Ausdruck, er vermisst den Ausdruck!

Klingt chaotisch und steht so bestimmt in keinem Textbuch? Richtig, aber genauso wollen wir das doch!

Wir, das sind einige Mitglieder der PAROLE, die sich zu einer Improvisationstheatergruppe zusammengeschlossen haben. Unter der Leitung von Benedikt Freidel kommt es seit März nicht auf Planung, sondern auf Spontanität an.

Die Idee dahinter: Reguläres Theater ist stets eine gut choreographierte Inszenierung. Was dem Zuschauer präsentiert wird, haben wir Darsteller bereits dutzende Male durchgespielt, verfeinert und verändert. Das mag perfektionistisch klingen, ist in Wahrheit aber bloße Notwendigkeit, denn ohne gut geprobte Abläufe wäre es schlicht unmöglich, ein komplexes Stück wie Den nackten Wahnsinn auf die Bühne zu bringen.

Improvisationstheater wagt den Bruch: Wenn die Vorgabe an die Darsteller kein Textbuch, sondern bloß eine Emotion oder Geste ist, entstehen die Szenen, die sich in der Folge zeigen, erst im Moment der Aufführung. Niemand weiß, wie sich das Gespräch zwischen dem Ängstlichen und dem Neurotiker entwickelt wird - nicht einmal der Ängstliche und der Neurotiker selbst. Diese Unplanbarkeit kann abschreckend wirken, denn wer möchte schon gern ohne Konzept vor ein Publikum treten? Sie kann allerdings auch Sprungbrett zu etwas Faszinierendem sein: Zu echter Unmittelbarkeit - und häufig zu einer wahnwitzigen Situationskomik.

Wohin die Reise unserer kleinen Gruppe langfristig geht und ob wir in Zukunft auch öffentlich auftreten werden, wissen wir - ganz in der Manier von Improvisation - noch nicht. Doch wir sind sicher: Auch das wird sich noch zeigen.

David H.

20. April 2018 - Jahreshauptversammlung

Dummybild der Jahreshauptversammlung

Er wünsche sich, dass jeder helfe, die „Veränderung mitzutragen“, so der Ehrenvorsitzende Herbert Mahl am Ende der diesjährigen Jahreshauptversammlung.
Und tatsächlich stand der Abend des 13. April im Clubhaus des Zwölfers ganz im Zeichen eines Wandels. In seinem Bericht ließ der erste Vorsitzende Ralf Mahl die zahlreichen Aktivitäten der PAROLE auch außerhalb der Spielsaison Revue passieren und wagte zugleich den Blick nach vorne: Mit Investitionen in Technik, einer neu gegründeten Improvisationstheatergruppe und besonders mit Gesine Mack als neuer Spielleiterin möchte die PAROLE mit frischem Wind in die kommende Spielsaison starten.
Der scheidende Spielleiter Achim Milbich betonte die Anstrengungen, die "Der nackte Wahnsinn" von allen Beteiligten forderte. Trotz - oder vielleicht auch gerade wegen - dessen gelang es, die Komödie in einer turbulent-lustigen Inszenierung erfolgreich auf die Bühne zu bringen.

In denen der Entlastung der Vorstandsschaft folgenden Neuwahlen wurde Ralf Mahl als erster Vorsitzender bestätigt. Ihm zur Seite steht mit Lena Simon als zweite Vorsitzende ein neues Vorstandsmitglied.
Weiterhin bestätigten die Mitglieder Birgit Freidel als Kassiererin, Jörg Bottler als Schriftführer sowie die Beisitzer Matthias Schmitteckert und Claudia Gauweiler im Amt. Als Beisitzer neu in der Vorstandsschaft sind außerdem Amelie Mahl und Philipp Machauer.
Die PAROLE dankt den scheidenden Vorständen für ihr langes und ausdauerndes Engagement. Gleichzeitig wünschen wir allen Neuen viel Tatendrang!

Neu aufgestellt freuen wir uns, mit Ihnen auch in der kommenden Spielsaison unsere Freude am Theaterspiel zu teilen. Ob in klassischer oder ausgefallener, in lustiger oder tragischer Form wird sich in den kommenden Wochen zeigen - rund um die Parole bleibt es also spannend.

Es folgt in den kommenden Ausgaben: ein Bericht aus unserer Improvisationstheatergruppe und eine ausführliche Vorstellung der neuen Vorstandsschaft.

17. April 2018 - Wir trauern um Alfred Metzger

Nachruf Alfred Metzger

Das Amateurtheater PAROLE e.V. nimmt Abschied von

Alfred Metzger

19. Januar 2018 - Es ist soweit: "Der nackte Wahnsinn" hat ein Ende

Gruppenbild von Der nackte Wahnsinn

Es ist soweit: "Der nackte Wahnsinn" hat ein Ende. Nach 10 Aufführungen im November 2017 in Wiesental und im Januar 2018 in Kirrlach heißt es nun wieder Kulissen abbauen, Technik verstauen und die verdiente Pause erst einmal genießen - "abschalten, ohne die Angst zu haben sofort wieder angeschaltet zu werden."

Ein großes Dankeschön an alle, die die Realisierung dieser wahnsinnigen Inszenierung gestaltet und unterstützt haben: den Spielern, die insbesondere im turbulenten zweiten Akt zu sportlichen Höchstleistungen herausgefordert wurden, der Regie und Regieassistenz, die es geschafft haben, das Chaos des Stücks zu kontrollieren, der Souffleuse, die immer den Wahnsinn durchschauen und das rechte Wort zur rechten Zeit einwerfen konnte, den Helfern hinter der Bühne in Frisur und Maske, unseren Technikern an Licht und Ton, den Bühnenbauern, die sich in diesem Stück mit einer drehbaren Kulisse einer ganz besonderen Herausforderung gestellt haben, den Helfern an Ausschank und Bewirtung sowie bei den ebenfalls sehr aufwändigen Auf-, Um- und Abbauarbeiten, und ganz einfach allen, die vielleicht auch nur ganz still im Hintergrund die Fäden zusammen- und dem Ensemble den Rücken freigehalten haben.
Nicht zuletzt möchten wir aber auch diese Chance nutzen, Ihnen, liebe Zuschauer, zu danken für Ihr zahlreiches Erscheinen und Ihre Bereitschaft, sich auf dieses etwas andere Stück und all dem damit verbundenen Wahnsinn einzulassen.

Das war eine wahnsinnig anstrengende, aber auch eine wahnsinnig schöne Spielsaison, die uns trotz aller Mühen wieder großen Spaß gemacht.

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