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11. Oktober 2019 - Neue Technik hält Einzug bei der PAROLE

Neues Traversenhaus der PAROLE

Die Neuanschaffung kam gut verpackt und in vielen Einzelteilen per LKW. Was auf den ersten Blick nach einem Sammelsurium an Metallgestängen aussah, ist unser nagelneues, lang erwartetes Traversenhaus. Was das ist?

Bislang haben wir unsere Traverse, an der sämtliche Scheinwerfer befestigt werden, im Pfarrsaal Wiesental an einer Deckenhalterung befestigt. Diese Art der Befestigung ist jedoch unflexibel. Z.B. lässt sich eine nach vorn erweiterte Bühne so nur schwer ausleuchten. Bei unseren Auswärtsspielorten wurde die Traverse häufig durch zwei Stative gestützt - dieser Aufbau ist jedoch aus rechtlichen Gründen nicht mehr zulässig. Dies war mit einer der Gründe, dass die PAROLE in den letzten beiden Jahren auf Vorführungen an auswärtigen Spielorten verzichtet hat. Beide Probleme löst das neue Traversenhaus: Hierbei handelt es sich um einen großen Würfel aus Traversen, der über dem Zuschauerraum hinweg aufgebaut werden kann und der in der Größe variabel ist. Somit ist er nicht an einen Spielort gebunden, sondern flexibel einsetzbar - und erfüllt immer die rechtlichen Anforderungen.

Dass gerade jetzt das Traversenhaus angeschafft wurde, hängt auch mit dem aktuellen Stück "Der bunte Schal" von PAROLE und Klimpermimen zusammen: Unsere alte Konstruktion hätte schlicht nicht genügt, um das aufwendige Bühnenbild auszuleuchten.

Premiere feiert "Der bunte Schal" am 02. November um 19 Uhr im Katholischen Pfarrzentrum Wiesental. Auch, wenn uns das neue Traversenhaus die Möglichkeit gibt, künftig wieder an auswärtigen Spielorten präsent zu sein - "Der bunte Schal" wird ausschließlich im November in Wiesental gezeigt.

Alle Aufführungstermine:
Sa, 02.11.19, 19 Uhr
So, 03.11.19, 18 Uhr
Fr, 08.11. 19, 19 Uhr
Sa, 09.11.19, 19 Uhr
Fr, 15.11.19, 19 Uhr
Sa, 16.11.19, 19 Uhr
So, 17.11.19, 18 Uhr
Fr, 22.11.19, 19 Uhr
Sa, 23.11.19, 19 Uhr

Karten: Ab dem 14.10. im Onlineformular / Mail: karten@theater-parole.de / Tel.: 07254 - 77 99 350

(David H.)

05. Oktober 2019 - Der bunte Schal

Bild aus den Proben

"Ich würde wirklich gerne noch einmal so einen Heiligabend wie in meiner Kindheit erleben.", lächelt Auguste wehmütig, denn alles sieht danach aus, als würde sie auch dieses Weihnachten wieder alleine in ihrer schlecht beheizten, kleinen Wohnung verbringen.

Businessfrau Lara lassen solche Worte normalerweise kalt - doch seit sie einen Mann mit buntem Schal gesehen hat und ihm aus einem Impuls heraus bis hierher ins Stadthaus gefolgt ist, erkennt sie sich selbst kaum wieder, sie beginnt, mit den Bewohnern dieses Hauses mitzufühlen und sich um sie zu sorgen ...

Was das für Auguste bedeutet, die sich nichts sehnsüchtiger wünscht, als noch einmal das Christkind zu sehen, zeigen PAROLE und Klimpermimen in "Der bunte Schal".

Aufführungstermine:
Samstag, 02.11.19, 19 Uhr (Premiere)
Sonntag, 03.11.19, 18 Uhr
Freitag, 08.11. 19, 19 Uhr
Samstag, 09.11.19, 19 Uhr
Freitag, 15.11.19, 19 Uhr
Samstag, 16.11.19, 19 Uhr
Sonntag, 17.11.19, 18 Uhr
Freitag, 22.11.19, 19 Uhr
Samstag, 23.11.19, 19 Uhr

Karten erhalten Sie ab dem 14. Oktober telefonisch unter 07254 – 77 99 350, im Onlineformular oder per Mail an karten@theater-parole.de

(David H.)

27. September 2019 - Der bunte Schal - das Gemeinschaftsmusical

PAROLE-Techniker Philipp Machauer am Fahrstuhl

"So, und jetzt nehmen wir auf ...", sagte ich zu Sabine Biester, nachdem wir ihr Lied eine gute Stunde lang Stück für Stück erarbeitet hatten. Sie machte zwar große Augen, war jedoch sofort Feuer und Flamme. Ja, so läuft das nun mal bei den Klimpermimen. Manchmal muss man ins kalte Wasser geworfen werden und seinen inneren Schweinehund überlisten. Für Sabine war es etwas befremdlich in das Mikrofon zu singen, doch sie hat es auf Anhieb bestens gemeistert. Diese erste Aufnahme war eine gute Basis, sowohl für sie zum Üben als auch für die Theaterproben. Der Entstehungsprozess eines Stückes ist jedes Mal faszinierend. Es ist wie ein Puzzle, das man an verschiedenen Ecken beginnt und das sich allmählich schließt.

Fieberhaft arbeitet auch PAROLE-Techniker Philipp Machauer an der Umsetzung der "Spezialeffekte" - die schwierigen Puzzleteile, die man nie findet. Philipp ist ein wacher Geist und sieht jedes noch so ausgefallene Gedankenspiel sofort als Herausforderung. Man darf nur nicht den Fehler machen, ihm abends eine Idee vorzutragen, denn dann muss man damit rechnen, in der Nacht, sei es auch weit nach Mitternacht, bereits eine Nachricht mit ersten Lösungsansätzen zu erhalten. Philipp und auch dir David, jetzt schon vielen Dank für euer Engagement - das ist heute leider nicht mehr selbstverständlich.

Bald lassen sich die Probetage nur noch an zwei Händen abzählen, was alles umso spannender macht. Begleiten Sie uns bei unserem Endspurt und freuen Sie sich mit uns auf die Premiere am 2. November im Pfarrsaal in Wiesental.

Weitere Infos finden Sie unter natürlich auch auf Facebook oder der Homepage der Klimpermimen.

20. September 2019 - PAROLE bei der Radstadtmeisterschaft der Waghäusler Vereine

PAROLE bei der Radstadtmeisterschaft der Waghäusler Vereine

Am vergangenen Sonntag lud der Radfahrverein 1898 Kirrlach zum Wettradeln der Waghäusler Vereine ein - und ließ so erstmals seit Jahren die Tradition der Radstadtmeisterschaft unter den Vereinen wiederaufleben.

Für die PAROLE ins Rennen starteten Ralf Mahl und Ralf Gäng. Unsere beiden Ralfs mussten sich auf der Rundstrecke am alten Kirrlacher Munitionsdepot über zehn Kilometern mit sieben weiteren Teams messen, wobei sich die Teampartner immer nach einem Kilometer abwechselten. Den Hauptgewinn - ein Spanferkel - vor Augen, radelte das PAROLE-Team, was die Waden hergaben. Letztendlich mussten sich unsere Ralfs beim Rennen um Platz eins allerdings dem Team des Männerballetts geschlagen geben. Das hatte nicht nur in Sachen Geschwindigkeit die Nase vorn, auch das Outfit - Tütü über Radlerhose - war preisverdächtig.

Unsere beiden Ralfs erradelten den zweiten Platz und ergatterten so für die PAROLE einen Kasten Bier und einen Pokal, der bei uns definitiv einen Ehrenplatz bekommen wird.

Wir bedanken uns herzlich beim Radfahrverein 1898 Kirrlach für die Ausrichtung dieser unterhaltsamen Meisterschaft!

(David H.)

19. Juli 2019 - Der Name Neckar ist keltisch und bedeutet wilder Geselle...

Ausflug nach Tübingen

...erklärte uns der geschichtlich versierte, von seiner Stadt begeisterte Stadtführer, als wir im Rahmen eines PAROLE-Ausluges vor mehr als einer Woche durch das sonntägliche Tübingen streiften. Am Samstag waren wir bereits fröhlich essend und trinkend auf diesem wilden Gesellen Floß gefahren und hatten die vorbeiziehende Altstadt mit dem berühmten Hölderlinturm bestaunt.

Es war unser Schmiddi, in dem die Idee zu dieser Fahrt gereift war. Unsere Birgit half ihm, sie zu finanzieren. Tübingen ist eine schöne Stadt mit einer Neckarinsel. Darauf führt das Landestheater Tübingen in diesem Sommer "Romeo und Julia" im Freien auf. Welch herrliche Naturkulisse! Also fuhren wir ins Schwabenland, ließen uns auf dem Jagdschloss Bebenhausen und der dazugehörigen malerischen Klosteranlage die Geschichte Württembergs und die Gepflogenheiten der damaligen Jagdgesellschaften erklären, chillten auf dem besagten Floß, machten uns im Hotel ausgehfein und stärkten uns in einem Brauhaus mit einem zünftiges Abendessen und ein paar Bierchen für die Kultur.

Stärkung hätten auch die Schauspieler benötigt. Sie zeigten vollen Körpereinsatz! Sie küssten und sie schlugen sich auf dem als Bühne dienenden Kiesplatz und holten sich dabei so manche echte blutige Schramme. Das ganze Spektakel wurde umrahmt mit teilweise schräger Musik aus Instrumenten, die keine waren. Dennoch war die Vorstellung in sich stimmig und gelungen. Vor der Pause wurde das Publikum vom Spiel des Ensembles amüsiert; nach der Pause ergriffen.

Diese Inszenierung um das berühmteste Liebespaar aller Zeiten bot jedenfalls reichlich Diskussionsstoff. Zum Glück besaß unser Hotel eine Bar...

Tags drauf, bei der bereits erwähnten Stadtführung, hätte der belesene Herr noch viel über seine Stadt zu erzählen gewusst. Obwohl wir sehr beeindruckt waren, zog es uns aber beizeiten wieder zurück ins Badische, auch deshalb, weil unsere vielseitige Gesine abends noch einen Auftritt hatte. Den Heimweg versüßten wir uns mit einem Besuch der Ritter-Sport-Werke.

Es war ein wirklich super toller Ausflug, bei dem alles stimmte: die Lage des Hotels, das Wetter, das Programm und die Laune.

(MargS)

28. Juni 2019 - Die PAROLE stellt sich vor

Die PAROLE stellt sich vor: Amelie Mahl

In vielerlei Hinsicht neu wird das Stück, welches die PAROLE zusammen mit den Klimpermimen im November in Wiesental zeigen wird: Mit Der bunte Schal werden sich die beiden Theatergruppen zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne zeigen. Den Überblick über die 29 Rollen behält dabei Eine ganz besonders: Unsere Regisseurin Amelie Mahl, die wir hier kurz vorstellen möchten.

Hallo Amelie, wie bist du zur PAROLE gekommen?
Meine Mutter Carola ist Gründungsmitglied der PAROLE, sodass ich schon als kleines Kind die Proben miterlebt habe. Das erste Mal richtig mitgespielt habe ich 2013 bei Sommernachtstraum.

Du führst Regie im diesjährigen Stück Der bunte Schal. Was verbirgt sich hinter diesem Titel?
Die Handlung beruht auf dem gleichnamigen Buch von Martin Mahl. Der bunte Schal verleitet Lara, die Protagonistin des Stücks, dazu, in ein Stadthaus zu gehen und dort ihr persönliches Weihnachtswunder zu erleben.

Wo liegen für dich als Regisseurin die Herausforderungen bei diesem Stück?
Zu Beginn der Proben habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich als Regisseurin, gerade wegen meines Alters, akzeptiert werde und wie ich eine so große Gruppe von Schauspielern koordinieren kann. Diese Gedanken waren aber umsonst. Inzwischen habe ich festgestellt, dass im Theater Alter keine Rolle spielt.
Ich habe Spaß an den Proben und bin sehr zufrieden damit, wie es bisher läuft. Wir liegen gut in der Zeit, auch weil wir früh angefangen haben. Das war aber auch nötig, da das Stück mit Musik, Tanz und Schauspiel viel Arbeit braucht.

Was machst du, wenn du gerade nicht Regie führst?
Seit ich fünf bin, tanze ich Ballett. Diese Erfahrungen kann ich im Stück für die ein oder andere Tanzszene nutzen.

Amelie, vielen Dank für das Gespräch!

Bildunterschrift: Amelie ist 21 Jahre alt und wird im neuen PAROLE-Stück erstmals Regie führen.

Anmerkung: In einer früheren Version dieses Textes war fälschlicherweise von 31 Rollen die Rede. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

(David H.)

24. Mai 2019 - "3, 2, 1… LOS!"

Erste Aufführung unserer Impro-Gruppe

riefen die rund 45 Zuschauer immer wieder. Dann: Gespanntes Abwarten, ein Streit, ein unverschämter Kassierer, Höllenfeuer, ein Mord, der nur zehn Sekunden dauert.

Der Grund des Ganzen: Die Impro-Gruppe der PAROLE hatte am Samstag, den 11. Mai, zu ihrer ersten Aufführung eingeladen. Besonders von uns Spielern ist dieser Abend mit Spannung erwartet worden. Denn auch ein Jahr nach Gründung der Impro-Gruppe und wöchentlichen Proben waren wir uns nur einer Sache sicher: Dass wir nicht wissen, was abends auf der Bühne im Saal des Gasthaus zum Schwanen passieren wird.

Umso mehr freut es uns, dass das "Experiment erste Aufführung" gelungen ist und wir auf einen rundum gelungenen Abend zurückblicken können. Neben zahlreichem Zuspruch erreichte uns nach der Aufführung immer wieder die Frage, ob wir von dem, was auf der Bühne passiert ist, wirklich nichts einstudiert haben. Die einfache Antwort: Nein, jede der Szenen haben auch wir zum ersten Mal gespielt. Und wir freuen uns auf viele weitere, immer neue Szenen.

Zu der ersten Aufführung unserer Impro-Gruppe haben wir bewusst nur Mitglieder der PAROLE eingeladen. An einer öffentlichen Aufführung planen wir bereits. Im Mitteilungsblatt sowie online auf Facebook und hier auf der Homepage halten wir Sie hierzu auf dem Laufenden.

Bildunterschrift: Wir Spieler und die Zuschauer waren von der Aufführung so gebannt, dass niemand daran gedacht hat, ein Foto zu machen. Dieses Bild ist deshalb erst im Nachhinein entstanden.

(David H.)

03. Mai 2019 - Kann man lernen, das Unerwartete zu erwarten?

Die neun Mitglieder der Improgruppe der PAROLE.

Wir sagen: Ja! Denn genau aus diesem Grund haben sich vor gut einem Jahr einige Mitglieder der PAROLE zu einer Improvisationstheatergruppe zusammengeschlossen. Seitdem haben wir vor allem eines gelernt: Beim Improvisationstheater ist alles möglich und nichts vorhersehbar. Beim Spiel ohne Text und aus dem Stegreif ist keine Situation zu skurril und kein Gedanke zu abwegig, um ihn nicht doch in die Tat umzusetzen.

Dass es mitunter allerdings auch schwierig sein kann, ohne Plan eine Spielfläche zu betreten und dort das rein Affektive zuzulassen, auch das konnten wir im vergangenen Jahr erfahren: Improvisationstheater provoziert die geplante Unplanbarkeit - eine Erfahrung, die auch eine unangenehme sein kann. Am zurückliegenden Samstag hat sich unsere Impro-Gruppe deshalb aus zwei Gründen die Zeit für einen Probe-Tag genommen: Zum einen, um das vergangenen Jahr Revue passieren zu lassen, aber besonders, um nach vorne zu blicken: Was können wir noch lernen über Haltung, Status und die Magie des Moments? Aber vor allem: Was können wir über uns noch lernen?

Was uns klar wurde ist, dass es für uns beim Spiel mit dem Augenblick noch eine Menge zu erfahren gibt – aber vor allem, dass dort eine Unmenge Spaß auf uns wartet.

Bildunterschrift: Die neun Mitglieder der Improgruppe der PAROLE.

(David H.)

12. April 2019 - Spielen ist Magie

Jahreshauptversammlung 2019

und das vergangene Jahr war eines voll von magischen Momenten. So fasste der Spielleiter der PAROLE, Achim Milbich, die zurückliegenden zwölf Monate bei der Jahreshauptversammlung vergangenen Samstag zusammen. Gemeinsam mit dem ersten Vorsitzenden Ralf Mahl, resümierte er bei der turnusgemäß ohne Wahlen stattfinden Versammlung die vielen großen und kleinen im letzten Jahr angegangenen Projekte.

Hierzu zählt insbesondere das zurückliegende Hauptstück "Wir sind keine Engel". Ein Debüt war diese Komödie über drei Gaunern, die auf der Bühne des Pfarrzentrums Wiesental auf ihre ganz eigene Art das Schicksal selbst in die Hand genommen haben, für Gesine Mack, die zum ersten Mal bei der PAROLE Regie geführt hat: Als das erste Mal die Lichter erloschen, der Vorhang sich öffnete und der erste Spieler die Bühne betrat war das für sie ihr ganz persönlicher "magischer Moment".

Ein zweites Mal und gemeinsam mit der Band und Singgruppe Hoffnungsschimmer zeigte sich die PAROLE dann kürzlich mit "Nicht nur an jenen drei Tagen" im März in vier Kirchen der Region.

Doch nicht nur auf, auch hinter der Bühne hat sich im zurückliegenden Jahr vieles getan: Neben den Investitionen in Räumlichkeiten und Technik sticht vor allem der erfolgreiche Zusammenschluss von PAROLE und Klimpermimen in einer neu gegründeten Abteilung des Vereins heraus.

Im November werden sich PAROLE und Klimpermimen zum ersten Mal in einer gemeinsamen Inszenierung dem Publikum präsentieren. Eigenständige PAROLE sowie Klimpermimen-Stücke wird es zukünftig natürlich aber weiterhin geben.

Im vergangenen Jahr hat sich unter der neuen, jüngeren Vorstandsschaft vieles getan. All diese kleinen und großen Projekte und Veränderungen können aber nur deshalb gelingen, weil bei der PAROLE auch die "alten Hasen" ganz selbstverständlich mithelfen und dazu beitragen, dass ein Zahnrad ins andere greift. "Wir haben viel auf den Weg gebracht. Bleiben wir dran", resümierte Ralf Mahl.

(David H.)

05. April 2019 - "Wir lachen den Tod hinaus, hinaus, hinaus!"

Nicht nur an jenen drei Tagen in St. Peter, Walldorf

Dieser Appell steht ganz am Ende von "Nicht nur an jenen drei Tagen" - und mit ihm endete vergangenen Sonntag auch die letzte Aufführung des Gemeinschaftsprojekts von PAROLE und der Band und Singgruppe Hoffnungsschimmer. Unter der Regie von Achim Milbich und der musikalischen Leitung von Vivian und Kevin Vogel verwandelte sich in vier Kirchengemeinden der Altarraum zur Bühne für ein Stück, das in neun Spielsequenzen zentrale Fragen zum Thema Tod, Sterben und Sinnhaftigkeit des Lebens in den Blick nimmt. Den Anspruch, all diese Fragen zu beantworten, verfolgte das von Kurt Rose geschriebene Bühnenstück dabei nicht. Vielmehr möchte es Mut machen - Mut, vor diesen Fragen nicht fortzulaufen - Mut, eigene Antworten zu finden.

"Nicht nur an jenen drei Tagen" war nicht nur ein Gemeinschaftsprojekt von PAROLE und Hoffnungsschimmer, sondern entstand auch in enger Kooperation mit den gastgebenden Pfarreien St. Jodukus Wiesental, St. Konrad Karlsruhe, St. Martin Flehingen und St. Peter Walldorf, für deren Anliegen im Anschluss an jede Aufführung um Spenden gebeten wurden. Besonders stolz sind wir auf die so erzielte Spendensumme: Insgesamt konnten 1.846 € für aktuelle Projekte an die Gemeinden übergeben werden.

Wir, die PAROLE, danken allen Zuschauern, die sich gemeinsam mit uns auf dieses schwierige Thema eingelassen haben. Besonderer Dank gebührt den zahlreichen Mitwirkenden aus PAROLE und Hoffnungsschimmer, die durch ihre Mitarbeit zu einer gelungenen Umsetzung beigetragen haben.

"Nicht nur an jenen drei Tagen" in St. Peter, Walldorf

(David H.)

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